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A
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Akademischer Turnbund(ATB)
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Dachverband gemischter, nichtfarbetragender ®Turnerschaften. Er besteht aus 44 Verbindungen.
www.atb.net
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Aktive
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Studierende Mitglieder einer Studentenverbindung. Es wird unterschieden zwischen
- Füxen (Abkürzung aF)
- Aktiven Burschen (aB)
- Inaktiven Burschen (iaB)
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Aktivitas
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Gemeinschaft der noch studierenden Mitglieder einer Studentenverbindung.
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Akzeption/Rezeption
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Aufnahme eines Fuxen in eine Verbindung
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Allgemeiner Convent (AC)
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Demokratisch beratendes und Beschluss fassendes Organ einer Studenten- verbindung, bei der alle Mitglieder der Verbindung eingeladen sind.
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Alter Herr (AH, Plural: AHAH)
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(oder Philister) Mitglied einer Studentenverbindung nach Abschluss des Studiums. Ab ca. 1860 setzte sich gegenüber dem bisherigen Begriff „Philister“ der Begriff „Alter Herr“ durch, um der damals negativen (spießbürgerlichen) Bedeutung des ersteren die Würde des Alters entgegen zu setzen. Bei Damenverbindungen heißt dieser Status „Hohe Dame“
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B
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Band
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Primäres Mitgliedszeichen bei farbetragenden Verbindungen, wobei zwischen Fuxen- und Burschenband (je nach Mitglieder- status) oder zwischen Bier-, Wein-, Sekt- und Schnapsband (je nach Breite) unterschieden wird.
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Bemoostes Haupt
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Bezeichnung für einen Couleurstudenten in den letzten Semestern, manchmal auch für einen sehr betagten Alten Herrn.
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Besen
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Ausdruck aus der Studentensprache des 19. Jahrhunderts für „weibliches Wesen“. Heute nicht mehr gebräuchlich.
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Biercomment
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Regelwerk für das Verhalten und den Ablauf auf couleurstudentischen Veranstaltungen. Standardwerk dazu ist der Allgemeine Deutsche Bier- Comment (ADBC).
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Bierjunge (BJ)
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oder Bierskandal; kleiner Trinkwettbewerb unter einzelnen Korporierten, meist zur Entscheidung kleiner Streitigkeiten oder Provokationen. Dessen Forderung wird mit „Hängt!“ beantwortet. Wird ein Bierjunge quasi als Mannschaftssport unter mehreren Korporierten ausgetragen, spricht man von der ®Staffette.
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Bierminute
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Meist eher scherzhafte Einheit der Zeitrechung auf Kneipen, wobei fünf Bierminuten etwa drei Zeitminuten entsprechen.
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Biername
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(Kneipname/Bierspitz) Interner Name eines Korporierten.
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Bierorgel
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Im Kneipsaal befindliches Klavier, das zur Begleitung der gesungenen Lieder sowie zum Intonieren des Ein- und Auszugsmarsches dient.
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Bierorgler
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(Kistenschinder, Tastenhengst) auf Kneipen anwesender Bundesbruder, der die „Bierorgel“ spielt.
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Bierverschiss (BV)
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Ein Kneipant, der die Kneipe massiv stört, kann in den Bierverschiss geschickt werden. Dabei bekommt er so lange kein Bier ausgeschenkt und wird an einen separaten Platz verwiesen. Sein Name wird dazu an die BV-Tafel angeschrieben.
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Blume
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Schaumkrone eines frisch eingeschenkten Bieres. Wer ein frisch eingeschenktes Bier erhält, kann/muss (je nach Verbindung) diese einem ausgewählten Nebensitzer dedizieren, der darauf mit „... ehrt mich kollosal!“ antwortet.
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Brandung
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Halbzeit der Fuxenzeit, verbunden mit einem Brandungsritual und oft auch einer „Brandungsrede“ des betreffenden ®Fuxen.
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Buchs
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Weiße Stoffhosen als Teil der ®Vollwichs.
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Bund Deutscher Ingenieurs-Corporationen (BDIC)
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Dachverband verschiedener Studentenverbindungen an Technischen Hoch- schulen. Da diese früher von den meisten Dachverbänden (DB, KSCV, ...) als nicht voll akademisch angesehen wurden, gründeten sich dort eigene. Diese wurden 1951 zum BDIC vereinigt. Der BDIC stellt den Mitgliedsbünden die Mensur frei, die Verweigerung der Aufnahme von Frauen führte in den 1970er Jahren zu mehreren Austritten.
www.bdic.de
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Bund deutscher Studenten(BdSt)
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(bis 1945 Waidhofener Verband wehrhafter Vereine deutscher Studenten) Mittlerweile aufgelöster Dachverband grenzlanddeutscher Verbindungen, die sich während der österreich-ungarischen Monarchie in der sog. „Deutschtums- arbeit“ in den damaligen Grenzregionen des deutschen Sprachraums (z. B. Sudetenland) engagierten.
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Bundesbruder (Bb, Plural BbBb)
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In allen Verbindungen (außer den Corps, dort Corpsbruder) gängige Bezeich- nung für ein Mitglied der eigenen Verbindung. BbBb duzen sich grundsätzlich.
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Bursch(e) (aB/iaB)
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(bei den Corps Corpsbursche) aktives Mitglied einer Studentenverbindung, das seine Fuxenzeit bereits hinter sich hat und somit vollberechtigt ist. Dieser ist im Normalfall aktiver Bursche, in den Examenssemestern und im Referendariat inaktiver Bursche.
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Burschenband
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Bei farbtragenden Verbindungen Erkennungszeichen der Burschen. Es zeigt (im Gegensatz zum Fuxenband) alle drei Farben der Verbindung.
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Burschenconvent
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Demokratisch beratendes und Beschluss fassendes Organ einer Studenten- verbindung, wobei nur die Burschen tagen.
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Burschenschaft (B!)
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Verbindungsform mit meist politischer Grundidee. Die ersten Burschenschaften entstanden 1815 (Jena) aus Protest über die durch die Landesherren betriebene Kleinstaaterei und die Restauration. Ziel der Burschenschaften war die Einigung des deutschen Volkes in einem demokratisch regierten „Deutschland“. Von 1819 bis 1848 (Karlsbader Beschlüsse) waren die Burschenschaften im Gebiet des Deutschen Bundes verboten, sie existieren aber im Untergrund weiter. Burschenschaften stehen etwas in Verruf, da manche von ihnen durch national- istische Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Die meisten Burschenschaften sind schlagend und farbetragend, reine Männerbünde und in den Dachverbänden DB, NeueDB und RKDB organisiert.
www.burschenschaft.de
www.neuedb.de
www.rkdb.de
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Burschung
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Entgültige Aufnahme eines Fuxen in den Lebensbund, meist verbunden mit einer Prüfung und einem Ritual.
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Buxe
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Herausfordernde oder herablassende Bezeichnung für einen Burschenschafter, von Seiten eines Corpsstudenten für jeden anderen Korporierten.
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C
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Cartell
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Zusammenschluss einzelner Korporationen innerhalb eines Verbandes oder darüber hinaus.
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Cartellverband Katholischer Deutscher Studentenverbindungen (CV)
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Mit über 30 000 Mitgliedern in 127 Verbindungen größter Akademikerverband Europas, gegründet 1856. Er ist farbetragend, konfessionell orientiert und daher nicht schlagend.
www.cartellverband.de
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Cerevis
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(Prunktönnchen) Aufwändig verzierte Kopfbedeckung als Bestandteil der ®Wichs.
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Chargen
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(Chargierte, Chargenträger) offizielle Vertreter und gleichzeitig Amtsträger einer Studentenverbindung. Sie werden gewöhnlich folgendermaßen bezeichnet:
- X (Senior, Sprecher oder Erstchargierter)
- XX (Consenior oder Zweitchargierter)
- XXX (Subsenior, Scriptor, Sekretär oder Drittchargierter)
- FM (Fuxmajor)
Oft gibt es auch noch so genannte niedere Chargen wie den Quaestor (Kassen- wart), Bierwart, Kellerwart etc.
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Chargenconvent (CC)
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Demokratisch beratendes und Beschluss fassendes Organ einer Studenten- verbindung, wobei nur die Chargen tagen.
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Coburger Convent Akademischer Lands- mannschaften und Turnerschaften (CC)
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Dachverband der meisten Landsmannschaften und Turnerschaften, hervor- gegangen 1951 aus einer Fusion der Deutschen Landsmannschaft (DL) und dem Vertreterconvent Deutscher Turnerschaften (VC). CC-Bünde sind farbetragend, pflichtschlagend und politisch und konfessionell unabhängig.
www.coburger-convent.de
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Comment
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(franz. „Wie“, lat. „cum mens“ = mit Sinn) meist verbindungsinternes Regelwerk für das Verhalten Korporierter untereinander und den Ablauf auf Kneipen. Oft kommt auch der Comment des Dachverbandes oder der ®Allgemeine Deutsche Bier-Comment zum Einsatz. Auch die ®Mensur ist in Comments geregelt.
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Convent
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Demokratisch beratendes und Beschluss fassendes Organ einer Studenten- verbindung. Je nach Thema und tagender Personen wird unterschieden in ®Allgemeiner Convent, ®Burschenconvent, ®Wahlconvent, ®Aktivenconvent, ®Chargenconvent etc. Auch manche Dachverbände werden als Convente bezeichnet (Seniorenconvent, Vertreterconvent)
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Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA)
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Gemeinsames Gremium mehrerer Verbände studentischer Verbindungen als Zusammenschluss von Altherrenschaften. Er sieht sich als gemeinsame Arbeits- und Interessengemeinschaft.
www.akademikerverbaende.de
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Convent Deutscher Korporationsverbände (CDK)
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Gemeinsames Gremium der Aktivenverbände studentischer Verbindungen. Er hat ähnliche Aufgaben wie der CDA und arbeitet eng mit ihm zusammen.
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Corona
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Teilnehmerkreis einer ®Kneipe, durch das ®Präsidium beaufsichtigt und geleitet wird.
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Corps
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Aus Landsmannschaften alter Art und so genannten Kränzchen im 18. Jahrhundert hervorgegangener Verbindungstyp. Sie sind pflichtschlagend, farbetragend, politisch unabhängig und in den Dachverbänden ®Kösener Senioren-Convents-Verband und ®Weinheimer Senioren-Convent organisiert. Die manchmal verwendete Abkürzung C! gilt als unüblich.
www.die-corps.de
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Couleur
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bezeichnet im engeren Sinne die am Körper getragenen Zeichen der Zugehörigkeit einer Studentenverbindung. Nichtfarbetragende Korporierte tragen nur den ®Zipfbund und die Couleurnadel, farbetragende zusätzlich ®Band und ®Mütze.
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Couleurdame
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Dame, die regelmäßig am Verbindungsleben teilnimmt, meist Partnerin eines Bundesbruders. Sie erhält das ®Damenband.
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Couleursemester
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Anzahl der Semester, die man in einer Verbindung Mitglied ist.
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Curry
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Herausfordernde oder herablassende Bezeichnung für einen Corpsstudenten.
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D
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Deutsche Burschenschaft (DB)
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Dachverband von ®Burschenschaften mit etwa 15 000 Mitgliedern in etwa 120 Verbindungen. Sie ist wegen nationalistischer Tendenzen in Verruf; deswegen und wegen interner Streitigkeiten sind 1996 mehrere Burschenschaften ausgetreten und haben die ®Neue Deutsche Burschenschaft gegründet.
www.burschenschaft.de
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Deutsche Gesellschaft für Hochschulkunde (DGfH)
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Gegründet 1922 in Göttingen. Zweck ist die Erforschung der deutschen Hochschul- und Studentengeschichte und die Förderung von Publikationen in diesem Gebiet.
www.studentengeschichte.de
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Deutsche Gildenschaft (DG)
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Dachverband deutscher Hochschulgilden, die auf die Wandervogel-Bewegung der 1920er Jahre basiert.
www.deutsche-gildenschaft.de
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Deutsche Sängerschaft (DS)
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Dachverband fakultativ schlagender Sängerschaften, der teilweise bereits 1822 existierte. Heute besteht der Verband aus 22 Verbindungen.
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Deutscher Wissenschafter-Verband (DWV)
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Etwa seit den 1830er Jahren gibt es so genannte fachwissenschaftliche Vereine, die sich 1910 im DWV vereinigten. Heute besteht der Verband aus neun Vereinen.
www.wissenschafterverband.de
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Dimissio
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Entlassung eines Bundesbruders auf Zeit, für immer (in perpetua) oder verschärft (cum infama).
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Duellversprechen
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Ehrenwörtliche Erklärung von Vertretern schlagender Verbände 1953 gegenüber Bundespräsident Heuss, keine Waffengänge auf Säbel oder Pistole im Rahmen von Ehrenhändeln mehr abzuhalten. An ihre Stelle trat die ®Persönliche Contrage oder die ®Pro-Patria-Suite.
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E
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Ehrenband
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Band mit aufgesticktem Wahlspruch, das einem Alten Herrn einer Verbindung als besondere Ehrenbezeugung überreicht wird.
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Ehrenhändel
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Duell nach vorheriger Beleidigung, das mit Säbel oder Pistole ausgetragen wurde, wobei schwere Verletzung oder Tod des Gegners in Kauf genommen wurden. Nach dem ®Duellversprechen 1953 in Deutschland verboten.
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Erlanger Verbände- abkommen (EVA)
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Verbändeabkommen (1921), in der die Kooperation der einzelnen Verbände, sowie die Verfahren bei Ehrenangelegen- heiten besprochen wurden.
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F
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Fakultativ schlagend
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(oder freischlagend) Im Gegensatz zu pflichtschlagenden Verbindungen ist das Fechten für die Mitglieder fakultativ, d. h. auf freiwilliger Basis.
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Ferialverbindung, Ferialis
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Verbindung, die nicht im Semester, sondern in den Ferien aktiv ist. Sie sind oft eher lockere Zusammenschlüsse von Mitgliedern anderer Verbindungen, es gibt aber auch sehr alte und angesehene Ferialverbindungen, etwa die AFV Algovia Kempten.
www.algovia.de
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Fink
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Nichtkorporierter Student (auch Kamel oder Wilder)
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Fux/Fuchs
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(von lat. „vulpes“ = Fuchs, „faex“ = Hefe, Bodensatz, „fex“ = kleiner Narr) Mitglied einer Studentenverbindung im Probe- und Anwärterstatus, der das Ver- bindungsleben und die Mitglieder kennen lernen und ohne Begründung aus- treten oder ausgeschlossen werden kann. Im Laufe der meist zwei Semester dauernden Fuxenzeit besucht er die Fuxenstunden des ®Fuxmajors, über die er in der Burschenprüfung abgefragt wird. Oft muss er in der Fuxenzeit einen Vortrag halten oder ggf. Pflichtmensuren schlagen. Fuxen bekommen bei den Verbindungsveranstaltungen Freibier. Bei farbetragenden Verbindungen erkennt man den Fux am Fuxenband, das nur zwei der drei Verbindungsfarben zeigt.
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Fuxmajor/Fuchsmajor
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Amtsträger innerhalb einer Studentenverbindung. Er ist Ausbilder der Füxe und gleichzeitig ihr Ansprechpartner, Tutor und Anwalt bei Streitigkeiten. Er veranstal- tet regelmäßig Fuxenstunden, in denen er seinen Füxen das notwendige theo- retische (z. B. Studentengeschichte) und praktische (z. B. Comment) vermittelt.
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G
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Gang
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Kleinster Teilabschnitt einer ®Mensur.
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Gnoten
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(von lat. „ignotus“ = unkundig) Traditioneller studentensprachlicher Ausdruck für Nichtakademiker, insbesondere Handwerksburschen, mit denen man sich im 19. Jahrhundert gerne Prügeleien lieferte.
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I
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In vulgo (v/o)
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(lat. gemeinhin, gewöhnlich) Einleitung des ®Couleurnamens, steht nach dem bürgerlichen Namen.
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K
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Kantus
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Studentenlied
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Karzer
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Universitätsgefängnis als Bestandteil der ehemals eigenständigen akademischen Gerichtsbarkeit.
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Keilen, Keilarbeit
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Studentensprachlicher Ausdruck für Nachwuchsarbeit.
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Kneipe
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Traditionelle Feierlichkeit einer Studentenverbindung, Die nach bestimmten Ritualen und Abläufen unter der Moderation eines ®Präsidiums abgehalten werden. Sie gliedert sich meist in Hochoffizium, Offizium, Inoffizium und Fidulität. Füxe und Gäste erhalten auf Kneipen Freibier.
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Kommersbuch
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Bei den meisten Verbindungen übliche Liedersammlung. Sie ist oft mit so genannten Biernägeln beschlagen, die den Einband vor Verunreinigung mit verschüttetem Bier schützen.
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Konstante
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Bei Verbindungen, die kein eigenes Haus haben, bezeichnet man als Konstante den Ort der regelmäßigen Zusammenkunft, meist ein Lokal, ein Keller oder eine Wohnung.
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Korporation
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Synonymer Sammelbegriff für Studentenverbindung
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Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV)
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1848 in Bad Kösen gegründeter Dachverband für ®Corps.
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Kreuzkneipe
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Kneipe, die mit einer anderen Verbindung gemeinsam veranstaltet wird.
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L
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Landesvater
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Seit dem 18. Jahrhundert üblicher Brauch, bei dem die Mützen auf den Schläger aufgespießt werden. Der L. war früher ein Bekenntnis zum Heimatland oder Landesherrn, heute gilt er als feierliche Bestätigung des Burscheneides.
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Landsmannschaft (L!)
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Meist farbtragende und schlagende Studentenverbindung. Politisch unabhängig. Die meisten Landsmannschaften sind im ®Coburger Convent organisiert.
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Lebensbund
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Traditionelles Prinzip von Studentenverbindungen, das auf lebenslanger Mitgliedschaft beruht. Dadurch kommt ein Generationenvertrag zustande, in dem Alt und Jung kommuniziert, das Verbindungsleben gestaltet, Freundschaften pflegt und sich gegenseitig unterstützt.
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Leibbursch/Leibfux
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Bei Eintritt in eine Verbindung wählt der Fux einen Leibburschen, der ihn als Mentor und Pate durch die Fuxenzeit und darüber hinaus begleitet. Dieser Leibbursch tauscht mit seinem Leib- fuxen dessen ersten ®Zipf.
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M
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Marburger Konvent (MK)
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Dachverband von sieben ®Turnerschaften, die 1971 als Splittergruppe des ®Coburger Convents entstand.
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Mensur
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Studentisches Gefecht, eigentlich der Abstand der beiden Paukanten.
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Mittelschüler-Kartell- Verband (MKV)
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Dachverband katholischer, farbetragender, nichtschlagender Schüler- verbindungen in Österreich. Er wurde 1933 gegründet und besteht derzeit aus 162 Verbindungen.
www.mkv.at
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N
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Nagelprobe
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Entscheidungshilfe bei ®Bierjungen: Dabei werden die Gläser (Gemäße) der Paukanten auf den Tisch gelegt und der Daumen des jeweiligen Paukanten an den Glasrand gestreckt. Der Paukant, dem mehr Bier über den Nagel tropft, ist der „zweite Sieger“ (Verlierer).
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Neue Deutsche Burschenschaft (NeueDB, NDB)
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Dachverband von Burschenschaften, der 1996 durch aus der ®Deutschen Burschenschaft ausgetretenen Verbindungen gegründet wurde. Er besteht aus derzeit 21 Verbindungen.
www.neuedb.de
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P
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Passauer Senioren-Convent (PSC)
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Dachverband farbetragender Verbindungen in Bayern. Er wur- de als „Passauer Sammelconvent“ 1921 in Passau gegründet und versammelt heute insgesamt 20 sowohl nichtschlagende wie freischlagende; Absolventen- wie Studenten- verbindungen.
www.passauer-senioren-convent.de
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Pekesche
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(oder Flaus) aufwändig verzierte Schnürjacke als Bestandteil der ®Wichs.
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Persönliche Contrahage (PC)
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Studentische ®Mensur, die auf Grund persönlicher Beleidigung unter ®Waffenstudenten ausgetragen wird. Sie ist bei manchen (auch schlagenden) Dachverbänden verboten. ®Ehrenhändel
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Präsidium
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Das leitende und moderierende Gremium einer Kneipe, meist durch die ®Chargierten gestellt. Oft gibt es noch ein Contrapräsid, das der Fuxmajor stellt.
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Pro-Patria-Suite (PP)
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Bei einer PP treten mindestens 3 Mitglieder einer schlagenden Verbindung nacheinander gegen die gleiche Anzahl Mitglieder eines anderen Bundes auf Mensur an. Als Forderung ist die Zusendung einer Liste der teilnehmenden Paukanten an die geforderte Verbindung üblich, die mit Ablehnung, einer Liste mit der gleichen Anzahl Paukanten oder einer längeren Liste antworten („Überstürzen“)
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Q
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Quaestor
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In manchen Verbindungen wird so der Kassier/Kassenwart bezeichnet.
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R
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Ring Katholischer Deutscher Burschen- schaften (RKDB)
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Dachverband katholischer nichtschlagender und farbetragender Verbindungen, der 1924 aus dem nichtfarbetragenden ®Unitas-Verband hervorging. 1965 – 1980 waren deutsche und österreichische Katholische Burschenschaften im RKAB vereint, heute besteht lediglich ein Freundschaftsverhältnis. Im RKDB sind heute 14 aktive Verbindungen vereint, dazu kommt eine wesentlich höhere Zahl inaktiver Altherrenvereine.
www.rkdb.de
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S
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Salamander
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Studentische Trinksitte, oft dient sie zur besonderen Ehrung eines Bundesbruders oder zum Totengedenken (Trauersalamander)
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Satisfaktion
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Gewährung von Genugtuung im Rahmen studentischer ®Ehrenhändel auf Säbel oder Pistole. Diese sind seit 1953 verboten.
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Schmiss
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Bei der Mensur erlittene Verletzung im Gesicht.
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Schwarzburgbund (SB)
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Dachverband nichtschlagender christlicher Verbindungen. 1836 wurde die erste nichtschlagende christliche Verbindung, die Uttenruthia Erlangen gegründet. 1887 kam es zur Gründung des Dachverbandes, der seit 1972 auch Frauen zulässt.
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Sine tempore/cum tempore (s. t./ c. t.)
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Zusatz der Zeitangabe im akademischen Sprachgebrauch: sine tempore = pünktlich, cum tempore = mit „akademischem Viertel“ (kurzer Verspätung von ca. 15 Minuten.
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Spefux
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(lat. „spes“ = Hoffnung) Potentielles künftiges Verbindungsmitglied.
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Stiftungsfest
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Jährliches Geburtstagsfest einer Verbindung. Der Höhepunkt ist dabei der Festkommers (besonders feierliche Kneipe in größerem Umfang), vor allem bei runden Jubiläen gibt es zu- sätzlich ein Rahmenprogramm (Begrüßungsabend, Convente, Festball, ®Landesvater, Frühschoppen ...)
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Stoff
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Couleurstudentische Bezeichnung für Bier.
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T
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Tradition mit Zukunft (TraMiZu)
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Internet-Forum für den couleurstudentischen Austausch und gleichzeitig Informationsmedium.
www.tradition-mit-zukunft.de
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Turnerschaft (T!)
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Verbindungstyp, der aus akademischen Turnvereinen hervorgegangen ist. Sie sind entweder im ®Coburger Convent oder im ®Marburger Konvent organisiert.
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V
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Verband der Vereine Deutscher Studenten (VVDSt)
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(Kyffhäuserverband) Dachverband nichtschlagender, nichtfarbetragender, nationaler Studentenverbindungen, gegründet 1881.
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Verwunderung
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Ein Convent einer schlagenden Verbindung kann beschließen, dem Convent einer anderen schriftlich seine Verwunderung auszudrücken, was einer Aufforderung zur ®Pro-Patria-Suite gleichkommt.
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W
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Weinband
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Band in den Verbindungsfarben mit einer Breite von 12 mm. Es dient meist als Damenband (für ®Couleurdamen) und zur Herstellung verschiedener ®Zipfen.
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Wernigeroder Jagdkorpo- rationen-Senioren-Convent (WJSC)
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Dachverband von Jagdverbindungen in Deutschland.
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Wichs
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(von milit. wichsen = putzen, reinigen) Couleurstudentische Paradeuniform. Es wir unterschieden in Vollwichs (bestehend aus Barett/Cerevis, Pekesche, Schärpe, Buchsen, Kanonen, weißen Handschuhen und Paradewaffe) und Salon- oder Halbwichs (bestehend aus dunklem Anzug, Cerevis/Barett, Schärpe und weißen Handschuhen). Diese Uniform wird von den Chargierten oder offiziellen Vertretern einer Verbindung auf offiziellen Anlässen innerhalb und außerhalb der Verbindung getragen.
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Wingolfbund (WB)
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Dachverband christlicher farbetragender Verbindungen. Vor- läufer war die 1826 in Bonn von Ernst Moritz Arndt gegründete „christlich deutsche Tafelrunde“, die sich vom Diskutier- und Leseclub mehr und mehr zur Verbindung entwickelte und 1844 den Namen „Wingolf“ annahm. Der Verband lehrt aus christlichen Prinzipien die Mensur ab.
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